Wiesenflockenblume - Centaurea jacea

Der Gesprächspartner

 Aus dem Buch:

unsere Blüten sind wie Antennen,

alle Neuigkeiten aufnehmend

und verbreitend

*

wir vernehmen gerne deine Stimme,

auch die Stimme deiner Gedanken -

sie ist Musik für uns

*

ich werde dir helfen,

dass du die richtigen Worte findest,

ich werde dir helfen, den richtigen Gesprächspartner zu finden

 

Centaurea jacea Pflanze mit Blüte
Wiesenflockenblume

Centaurea jacea

Foto: Karin Leffer

Interessantes über die Wiesenflockenblume

Wie würden unsere Wiesen ohne die Wiesenflockenblume aussehen? Auch nachdem die Wiesen abgemäht werden treibt sie wieder aus und blüht erneut bis in den Herbst.

 

Blüten und junge Blätter sind essbar. Die Pflanze enthält allerdings sehr viele Bitterstoffe. Als Hopfenersatz wurden deshalb früher die Blüten und Blätter verwendet. Auch in den Rauchtabak soll sie früher beigemischt worden sein.

 

Die Wiesenflockenblume gehört zu den Färbepflanzen für eine Gelbfärbung, die sehr lichtecht und haltbar ist.

 

 

Anwendung der Heilpflanze

Alte Überlieferungen besagen, dass sie gegen Bindehautentzündung hilft. Dazu wurde ein Wasserdestillat aus den Blättern hergestellt. Die Wurzel ist ein bitteres Stärkungsmittel, harntreibend und magenstärkend. In ländlichen Gegenden Englands wird sie heute noch als fiebersenkendes Mittel bei Kindern eingesetzt oder um das Verdauungssystem in Ordnung zu bringen.

 

Weitere Anwendungen sind Rachenentzündung, Zahnfleischbluten oder Augen- und Lidrandentzündungen.

 

Auf der Seite https://www.frag-mutti.de/mittel-gegen-uebelkeit-und-durchfaelle-a42351/ wird die Wiesenflockenblume als altbewährtes ungarisches Mittel beschrieben, um sehr rasch Übelkeit, Durchfall mit Magenreizung zu beseitigen.

 

Dazu werden 10 getrocknete Blüten zu einer Tasse Tee gekocht und bei Bedarf mit Honig gesüßt. Es soll sofort helfen. Als erstes Essen nach dem Tee, Haferflocken mit Wasser oder Zwieback, damit wieder Ballast- und Mineralstoffe aufgenommen werden. Nebenwirkungen sind noch nie aufgetreten.

 

 

Weitere Informationen und Quellen