Mohnblume - Papaver rhoeas

Ruhe, Ekstase

 

 Aus dem Buch:

Ich bin die Ruhe und der ekstatische Tanz zugleich

*

ich bin die Ruhe, die Mitte und der Schlaf, die Ruhe nach dem Tanz

*

der Traum, der dir den großen Plan verrät für den kommenden Tag

*

der Einklang mit deiner Seelenaufgabe

Papaver rhoeas Blüte im Getreidefeld
Mohnblume, Klatschmohn

Papaver rhoeas

Foto: Karin Leffer



Interessantes über die Mohnblume

und ihre Anwendung als Heilpflanze

Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders der Milchsaft. Unbedenklich sind mäßig verwendet  die jungen Blätter vor der Blütezeit, Blütenkronblätter, die jungen grünen Früchte und die Samen. Nach Verzehr größerer Mengen Samen kann es jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen kommen. Früher kamen bei Kindern häufiger Vergiftungen mit Klatschmohn vor, die zu Blässe, Müdigkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen führen können. Anscheinend besitzt Rhoeadin eine krampfanregende Wirkung.

 

Nach wikipedia kann man den Klatschmohn trotzdem als Speisepflanze verwenden:

Roh werden die jungen Blätter vor der Blüte, zum Beispiel in Salaten verwendet. Sie schmecken etwa wie Gurken mit Haselnussgeschmack. Die roten Blütenblätter eignen sich als essbare Dekoration. Man kann auch die jungen, noch grünen Früchte essen. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden, zum Beispiel mit gebratenen Schalotten und etwas Rahm.

 

Aus dem Klatschmohnsamen kann ein Öl gewonnen werden mit ähnlichen Eigenschaften wie das vom Schlafmohn (Mohnöl).

 

Als Heilmittel werden die getrockneten Blütenblätter verwendet, als Tee gegen Schlaflosigkeit, Unruhezuständen, Husten oder Hustenreiz, oder für die gleichen Beschwerden bei Kindern in einem Sirup.

 

Äußerlich wurde Klatschmohn traditionell gegen Hautprobleme wie Akne oder Furunkel als Umschlag oder Waschung verwendet.

 

 

Weitere Anwendungen:

Die Bienen sammeln gerne den Pollen des Klatschmohns und kehren dann mit rabenschwarzen Pollenhöschen an den Beinen zum Stock zurück.

 

Aufgrund ihres Farbstoffgehaltes wurden die Blüten des Klatschmohns zum Färben von Tee und Wein benutzt und früher zur Herstellung von roter Tinte.

 

Klatschmohn-Tinte: Voll entfaltete Blütenblätter des Klatschmohnes. Blütenblätter dicht in ein Schraubdeckelglas packen. Essigessenz in Verhältnis von 1 : 4 mit Wasser verdünnen und das Glas damit bis zum Rand füllen. Glas verschließen, einige Tage an einen sonnigen Ort stellen, ab- und zu schütteln. Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen.
Achtung, Essigessenz nicht mit der Haut in Berührung bringen. Mit dieser Tinte darf nur mit Gänsekiel, Stahl- oder Glasfeder geschrieben werden, da die Säure andere Schreibinstrumente angreift. Rezept von: www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Naturfarben

 

Link:

www.heilkraeuter.de/lexikon/klatschmohn.htm

www.bio-gaertner.de/Verschiedenes/Naturfarben