Taubenkropf-Leimkraut -                Silena vulgaris

Die Gebärmutter

Aus dem Buch:

ich reinige dich und stärke dich

*

 ich unterstütze dich

mit der Kraft der Jugend

 *

ich bringe dir die Hellsichtigkeit

des 3. Auges, denn erst wenn die Aura gereinigt ist, wird sie kommen

*

ich bin mit der Gebärmutter verbunden,

die alles weiß, die alles empfängt

und die alles gebärt

Silena vulgaris Blüten
Taubenkropf-Leimkraut

Silena vulgaris mit 2 Karthäusernelken

Foto: Karin Leffer

Interessantes über die Heilpflanze Taubenkropf-Leimkraut

und ihre Anwendung

Das Taubenkropf-Leimkraut hat ein extravagantes Aussehen und ist mir schon lange aufgefallen. Die Blüte sieht wie eine Blase aus und die dunklen Linien auf dieser Blütenblase wirken wie Blutgefäße.

 

Sie ist auch was den Standort betrifft eine echte Ausnahmeerscheinung. Sie gehört nämlich zu den wenigen Pflanzen, die metallverseuchte Böden vertragen und reinigen. Man trifft sie deshalb auf alten Abraumhalten von Bergwerken. Sie zeigt Kupfervorkommen an und wird deswegen als Zeigerpflanze von Geologen beachtet, die durch sie Hinweise auf Metallerzlagerstätten erhalten.

 

Reinigung ist beim Taubenkropf-Leimkraut groß geschrieben. Sie gehört außer zu den Nelkengewächsen, noch zu den Seifengewächsen und aus ihrer Wurzel kann eine Waschlauge hergestellt werden. Sie wird deshalb gerne bei Neurodermitis als Badezusatz eingesetzt. Sie gleicht die Übersäuerung mit ihren basischen Stoffen aus. Sie ist menstruationsfördernd. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang zwischen dem Kupfer und dem Eisen. Bei Kupfermangel entsteht eine Eisenanämie. Da sie gerne Kupfer in ihrer Wurzel sammelt, behebt sie evtl. den Kupfermangel und gleicht damit auch das Eisen im Körper aus. Einen weiteren Zusammenhang gibt es bei einem durch Kupfermangel hervorgerufenen Diabetes. Wie unten zu lesen ist, wird Taubenkropf-Leimkraut auch da mit einer positiven Wirkung eingesetzt.  Hier gibt es also noch Forschungsbedarf.

 

Im Buch habe ich folgenden zusätzlichen Text zum Taubenkropf-Leimkraut:

„Gerade an dem Tag, an dem ich das Taubenkropf-Leimkraut in Arbeit hatte, bekam ich eine Email, dass eine langjährige Patientin nach Jahren einen heftigen Rückfall mit Neurodermitis bekommen hatte. Ich glaube nicht an Zufälle. Das war zu offensichtlich. Ich riet ihr, Wurzelsud (getrocknete Wurzeln gibt es in der Apotheke) ins Badewasser zu tun.

 

Das Taubenkropf-Leimkraut gehört zu den Nelkengewächsen. Dazu gehört auch das Seifenkraut. So, wie das Seifenkraut, hat auch das Taubenkropf-Leimkraut basische Stoffe, aus der man eine Waschlauge gewinnen kann. Gerade Neurodermitiker sind stark übersäuert und benötigen Reinigung. Ein Bad entzieht die Säure aus der Haut und wirkt deshalb heilend.

 

Das Taubenkropf-Leimkraut wirkt auch positiv bei Diabetes Typ II, bei Husten, es ist stoffwechselanregend und menstruationsfördernd. Letzteres zeigt sich auch im Text. Sie stellt sich gleich mit der Gebärmutter und damit mit der Frauen- und Mutterrolle. Im Bild entdeckte ich erst Tage später, dass sie die Form ihrer Blüten mit dem Kopf und der Schulterpartie wiederholt, was eine tiefere Bedeutung trägt.

 

Da die Anwendung des Taubenkropf-Leimkrautes sehr unbekannt ist und Neurodermitis sehr verbreitet ist, gebe ich hier ausnahmsweise die Anwendung bekannt:

 

(Abdruckerlaubnis mit freundlicher Genehmigung von Frau Anja Flick: www.vorsichtgesund.de/glossary/taubenkropf-leimkraut-silene-vulgaris/

Taubenkropf-Leimkraut-Absud

1 EL Taubenkropf-Leimkraut-Wurzel (getrocknet, frisch etwas mehr) mit 250 ml kaltem Wasser ansetzt und einige Stunden ziehen lassen; anschliessend den Ansatz kurz zum Sieden bringen, abseihen und abkühlen lassen.

 

Anwendung als Zusatz zu Bädern oder Teilbädern bei Hauterkrankungen mit trockener und leicht entzündeter Haut.

 

Blätter und junge Triebe können in der Wildkräuterküche verwendet werden in Kräuterbutter, Quark und Salat. Die Pflanze hat einen Geschmack, der als süßlich nach Lakritze und Erbsen beschrieben wird. Lecker ist es auch, wenn man Taubenkropf-Leimkraut zum Omelette-Teig hinzufügt.“

 

 

Weitere Informationen und Quellen