Wasserdost - Eupatorium cannabinum

Die Weisheit der richtigen Wahl

Aus dem Buch:

ich bin eine Formwandlerin, eine Zauberin

*

in mir findest du Frieden, egal was Deiner Seele angetan wurde

*

nimm meinen Blumenkorb, er ist für dich - trage ihn in deinem Herzen und wenn du willst, begleite ich dich dorthin, in dein Herz, ins Licht, in die ewige Liebe.

 

Eupatorium cannabinum Pflanze mit Blüten
Wasserdost, Kunigundenkraut

Eupatorium cannabinum

Foto: Karin Leffer


Interessantes über die Heilpflanze Wasserdost oder auch Kunigundenkraut genannt

Der Wasserdost, auch Kunigundenkraut genannt, wird von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen nektarsuchenden Insekten geliebt. Sogar ein Taubenschwänzchen, das als Schmetterling wie ein Kolibri fliegend die Blüten besucht, habe ich schon beim Wasserdost beobachtet.

 

Wasserdost ist nicht nur eine uralte Heilpflanze, die bereits von den Griechen gegen Ruhr angewandt wurde. Sie ist auch eine Färbepflanze für ein gelbgrün.

 

Mit ist sie als schöne, weise Frau in der Reise zum Pflanzengeist begegnet mit einer lieblichen, unglaublich starken friedvollen Ausstrahlung. Nie werde ich diese Reise vergessen. So ist ihr weiterer Name Kunigundenkraut ihrer würdig.

Kunigunde war die Kaiserin und Gemahlin von Kaiser Heinrich II, der den Bamberger Dom 1007 erbauen ließ. Das Ehepaar suchte immer nach friedlichen Lösungen, auch wenn Kriege manchmal nicht zu vermeiden waren. Heinrich vertraute Kunigunde während seiner beiden Italien-Feldzüge 1004 und 1021/22 die Regentschaft über das Reich an. Ihre Ehe, die kinderlos blieb, war offensichtlich von steter Zuneigung geprägt. Heinrich und Kunigunde wurden beide heilig gesprochen und werden in Bamberg verehrt.

 

 

Eine schöne Beschreibung des Wasserdostes steht auf der Seite https://www.inana.info/blog/2015/06/23/unsere-pflanzengeister-der-wasserdost.html

 

 

Anwendung der Heilpflanze Wasserdost

Immer wieder liest man, dass der Wasserdost schädlich sein soll, weil er Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthält, das leberschädigend wirkt. Prof. Dr. med. Fritz Weiß erklärt jedoch, dass der Gehalt viel zu gering ist, um eine Gefährdung darzustellen. Nach den gleichen Kriterien könnte man genauso Bier in Frage stellen (Quelle: Buch: Die Seelenwelt der Pflanzen).

Der Wasserdost wird ja seit jeher als Leberheilmittel eingesetzt. Interessant ist, dass die Leber mit Wut zu tun hat ("Gift und Galle spucken"). In der Akupunkturlehre wird der Lebermeridian der psychischen Eigenschaft Mut und in der negativen Ausrichtung mit Wut in Verbindung gebracht. Es ist also leberheilend, wenn der friedfertige Wasserdost angewendet wird.

Eine Stärkung des Immunsystems und eine Wirkung gegen Viren wurden in der Forschung bestätigt. Am besten wirkt er, wenn er gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen wird (als Tee, Kaltauszug oder Tinktur), ähnlich wie der rote Sonnenhut bzw. Echinacea purpurea.

 

Bei Überdosierung löst der Wasserdost Brechreiz aus, er ist sehr bitter.

 

 

innerlich:

galletreibend

mildes Abführmittel

entwässernd (bei Ödemen)

entgiftend, Blut reinigend

Bronchitis

chronischer Schnupfen

Grippe und Erkältungen

Eierstockentzündung

Linderung von Heuschnupfen

 

äußerlich:

Hautausschläge

Ekzeme

Schürfwunden

 

 

Homöopathie:

Reizblase

akuter Gastritits

fiebrigen Infekten und Grippe

Leber- und Galleleiden

 

Tee

1 TL Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen und anschließend abseihen

 

Kaltauszug:

1 TL Kraut mit 250ml kaltem Wasser ansetzen und ca. 8 Std. ziehen lassen.

Dosierung:

zur Immunstärkung und Rekonvaleszenz maximal 3 Tassen am Tag.

 

Wasserdost-Tinktur:

Ein Glas zu ¾ mit frischem, abgewaschenem und kleingeschnittenem Kraut füllen und mit einem klaren Schnaps, wie Doppelkorn, Wodka oder Obstbrand auffüllen. Nach ca. 3 Wochen an einem warmen Ort in eine dunkle Flasche abseihen.

Dosierung:

Bei Bedarf zur Immunstärkung 2-3 x tägl. 10 – 50 Tropfen in Wasser einnehmen, bei akut beginnender Erkältung halbtägige Intensivkur mit stündlich 5-10 Tropfen.

 

äußerlich:

als Breikompresse

oder als Badezusatz (mit größerer Menge gekochten Tees)

 

 

Weitere Informationen und Quellen

Auf vielen Internetseiten wird die Anwendung von dem europäischen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) mit der amerikanischen Art: Eupatorium perfoliatum oder auch dem Odermennig durcheinander gebracht und da sogar mit der Bachblüte Agrimony, die von den Blüten des Odermennigs hergestellt wird.

 

Buch: Eva Rosenfelder „Die Seelenwelt der Pflanzen“ ISBN 978-3-424-63132-6

www.arte-cuore.at/2015/09/20/wolle-und-seide-faerben/

www.bistumsjubilaeum2007.de/1000jahre/persoenlichkeiten/index.html