Kanadische Goldrute -                  Solidago canadensis

Mut, Zuversicht und Transformation

Aus dem Buch:

ich bin das Feuer -

meine goldenen Blüten sind wie züngelnde Flammen

*

es gehört Mut dazu auf dem Vulkan zu tanzen

*

du kannst mir all deine Ängste anvertrauen, ich werde sie wandeln, ich werde sie zu Asche verbrennen und wertvollen Dünger daraus machen.

Solidago canadensis Blüten
Kanadische Goldrute

Solidago canadensis

Foto: Karin Leffer

Interessantes über die kanadische Goldrute

Die kanadische Goldrute hat sich sehr verbreitet und im Spätherbst fallen ihre gelben Blütenrispen schon von weitem auf. Für die Bienen eine gute Nektar- und Pollenquelle, die sie benötigen, um die Winterbienen aufzuziehen und die letzten Vorräte einzusammeln.

 

Die kanadische Goldrute ist eine alte indianische Färbepflanze. Schon die Navajo-Indianer färbten die Baumwolle damit. Auch die bei uns einheimische Echte Goldrute wurde als Färbepflanze benutzt, erreicht aber nicht die Farbintensität und Lichtechtheit der kanadischen Art. Je nach Beizung entsteht eine braungelbe bis goldene Färbung. Am meisten Farbstoffe enthalten die Blüten.

 

Die Heilanwendung von kanadischer Goldrute und der einheimischen Goldrute (Solidago virgaurea) sind ähnlich. Die kanadische Goldrute ist eine alte indianische Heilpflanze. Sie wendeten sie bei Insektenstichen und Schlangenbissen als Soforthilfe an, in dem das frische zerriebene Kraut aufgetragen wurde. Die Chippewa-Indianer nannten sie „gizisomukiki“, was Sonnenmedizin bedeutet. Manche Indianer kauten Blüten und Blätter bei Halsentzündung. Goldrute ist auf der Staatsflagge von Kentucky dargestellt. Es ist die Staatsblume von Kentucky und von Nebraska, USA.

 

Der große Saladin 1137-93 n Chr., der sich zum Kalifen Ägyptens erhob und König Richard im Dritten Kreuzzug bekämpfte, schätzte die Europäische Goldrute als Medizin sehr hoch und führte ihre Kultivierung im Mittleren Osten ein, wo sie lange Zeit sehr wichtig blieb. Als die im Mittelmeerraum angebaute S. virgaurea erstmals in das elisabethanische England als Heilkraut eingeführt wurde, erzielte sie hohe Preise. Als jedoch die gleiche Spezies wild aufgefunden wurde, stürzte ihr Geldwert und auch ihre Popularität ab.

 

 

Anwendung der Heilpflanze

Heilwirkung u.a.:

Nierensteine, Nierengries, Nierenentzündung, Harnverhaltung, Blasenentzündung

Arthritis, Rheuma

starke Monatsblutungen

Keuchhusten

Entzündung der Dünndarmschleimhaut

Zahngeschwüre und lockere Zähnen

 

In der Homöopathie:

besonders bei chronischen Nierensteinen, Albuminurie, Nierenentzündung, Gicht, Prostatavergrößerung und Blasenentzündung

 

In der Volksheilkunde:

auf schlecht heilenden Wunden und Geschwüren

zur Entwässerung

 

Anwendung:

hauptsächlich als Tee

Tinkturen, Kräuterwein

das frische Kraut als Auflage

Blüten gekaut gegen Halsweh

 

 

Weitere Informationen und Quellen