Nachtkerze - Oenothera biennis

Das innere Kind

 

 

 

Aus dem Buch:

Fröhlichkeit, Leichtigkeit, Unbeschwertheit

*

die umsorgende Liebe, eine Mutterliebe – eine Vaterliebe

*

Urvertrauen und Frieden mit deiner Kindheit

*

das Loslassen und die Dankbarkeit

Oenothera biennis Blüten
Nachtkerze

Oenothera biennis

Foto: Karin Leffer


Interessantes über die Nachtkerze

und ihre Anwendung als Heilpflanze

Die Samen der herrlich duftenden Nachtkerze enthalten einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem die Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure (GLA), die ein Bestandteil der Zellmembranen ist und deshalb gut für die Blutgefäße und der Haut ist.

 

Man kann den Samen selbst sammeln und 1TL pro Tag einnehmen oder den Samen über Salate streuen. Die Wurzel kann ebenfalls bis zur Blüte gegessen werden.

 

Die Heilkraft der aus Nordamerika stammenden Nachtkerze wurde bereits von den Indianern geschätzt, z.B. bei Quetschungen und anderen Verletzungen. Ein Brei aus den ölhaltigen Samen nutzten die Algonkin-Indianer gegen Hautausschläge oder um eine straffe und jugendliche Haut zu erhalten. Die Cherokee behandelten mit der heißen Wurzel Hämorrhoiden. Bei rituellen Tänzen der Zuni für Regen und gute Ernten kauten die Jungfrauen die Blüten und rieben sich damit den Körper ein. Im heiratsfähigen Alter steckten sich die jungen Frauen der Hopi-Indianer die Blüten an Festtagen ins Haar. Die Navajos nutzten die Nachtkerze bei jeder Krankenheilung und bei Beschwörungsritualen – siehe die pdf´s unten

 

Das Öl der Samen innerlich angewandt bringt eine Linderung bei Neurodermitis.

 

Asthma, Heuschnupfen, Bluthochdruck, Migräne und Rheuma sind weitere Anwendungsgebiete in der Naturheilkunde. Das Nachtkerzenöl wird bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden genutzt.

 

 

Weitere Verwendung:

Wurzeln, Blätter und Blüten der Nachtkerze können gegessen werden. Geerntet werden die Wurzeln vom Herbst des ersten Jahres (Rosettenstadium) bis zum Frühjahr. Sie verfärben sich beim Garen rötlich. Die Blätter können zu Salat oder wie Spinat zubereitet werden. Durch häufigen Anbau als Gemüsepflanze im 18. und 19. Jh. wurde sie in Europa weit verbreitet. Ursprünglich stammte sie aus Amerika.

 

 

Weitere Informationen und Quellen