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Homöopathische C4 Verreibungen

 

 

Wollen Sie wissen, was in einer Pflanze für Kräfte und Geister stecken? Mit der Verreibetechnik haben Sie die Chance mit dem Wesen einer Pflanze in Kontakt zu kommen. Das selbe gilt für Tiere.

 

Das geschieht in 4 Stufen:

Dazu wird die betreffende Pflanze (oder auch Mineral, Edelsteinpulver, Haare oder Federn von Tieren usw.) jeweils 1 Std. lang verrieben. Nach jeder Stunde ist eine Pause, in der das Erlebte mitgeteilt werden kann. Die Vorgehensweise entspricht genau der Herstellung eines homöopathischen Arzneimittels mit der C4 Potenz.

In der ersten Stufe zeigen sich überwiegend körperliche Reaktionen. In der zweiten Stufe erscheinen gefühlsmäßig-emotionale Reaktionen. Die dritte Stufe ist geistig-mental und die vierte Stufe geht ins spirituelle.

Lassen Sie sich überraschen.

Da die Erlebnisse verarbeitet werden wollen, teilen wir die Stufen auf 2 Tage auf. Außerdem sind auch die Träume in der Nacht wichtig.

 

Bitte mitbringen:

Decke, Sitzkissen

Schreibsachen, Malutensilien

bequeme Kleidung, rutschfeste warme Socken

Tuch zum Augen bedecken

wenn vorhanden eine Verreibeschale bzw. Mörser

Offenheit, Neugier und Erstaunen

Termine:
 

Die große Arzneimittelreise - ein spiritueller Einweihungsweg


 

Beim Übergang in die neue Zeit haben die homöopathischen C4-Verreibungen eine beträchtliche Bedeutung - ganz generell und unabhängig von jeder individuellen Behandlungs­bedürftigkeit!


 

Mit der großen Arzneimittelreise, die insgesamt 22 Mittel umfasst, durchschreiten wir vier Ebenen.


 

Die erste Ebene:

In der ersten Ebene findet der Kontakt zwischen Körper und Seele statt oder anders ausgedrückt: der Kontakt der Seele mit dem Reich der Erde. Hier, bei diesen Erdmitteln haben wir es vor allem mit Kräften zu tun, die uns etwas geben wollen, die uns eine Stütze im Dasein auf dieser Erde sind (das Helfende).

Die Kräfte dieser Erdmittel begleiten unsere Seele auf ihrem Weg in die Inkarnation. Wir wollen diesen Weg nachvollziehen, indem wir diese Kräfte bewusst durch die C4-Verreibung in uns erlebbar machen und durch das gemeinsame Erarbeiten auch verstehen lernen. 

1) Calcium   Der weiße Kalk der Austernschale   bringt die Seele in den Körper und damit beginnt ihr Entwicklungsweg.

2) Silicea   Bergkristall / Kieselerde   speichert die Erlebnisse der Seele und strukturiert den Körper gemäß seines göttlichen Planes.


 

3) Alumina   die Tonerde   hilft der Seele durch ihre Integrationskraft, Vitalkörper und Geist zu vereinen und deren Zusammenwirken zu ermöglichen.


 

4) Natrium muriaticum   das Salz   gibt uns die Kraft, unser Schicksal in Vertrauen auf Gott anzunehmen. Es ist das Regulativ, das uns immer wieder auf unseren inneren Weg zurückbringt. 


 

Die zweite Ebene:

Nun folgt die Arbeit mit den 7 klassischen Metallen (bzw. Planetenkräften). Die Seele durchläuft hier die Metallsphären von


 

5) Plumbum (= Blei = Saturn)

6) Stannum (= Zinn = Jupiter)

7) Ferrum (= Eisen = Mars)

8) Cuprum (= Kupfer = Venus)

9) Mercurius (= Quecksilber = Merkur)

10) Argentum (= Silber = Mond)

11) Aurum (= Gold = Sonne)

bevor sie mit dem Wesen Erde einen Organismus bildet. Dabei wird sie auf das Leben in der Polarität vorbereitet und erlernt die Fähigkeiten, die sie benötigt, um ihre selbstgesetzten Aufgaben zu bewältigen.

Die zweite Ebene wird als das Leidende beschrieben, denn hier kommt die Seele aus der Unpolarität in die Polarität. Während die erste Ebene den Boden (die Erde) darstellt, ist die zweite Ebene der Weg.

Die dritte Ebene:

In der dritten Ebene geht es um die Themen Sünde und Verführung, die sich nach homöopathischer Auffassung in den großen Seuchen niederschlagen:


 

12) Sulfur (Schwefel) für "Ich kann es besser als Gott"

13) Cannabis (Hanf) für "Ich will zurück in den unpolaren Zustand (um schon fertig zu sein)"

14) Schlange wird in Verbindung gebracht mit der Syphilis für "ich will alles wissen und daher zum Objekt zerlegen"

15) Phosphor wird in Verbindung zur Tuberkulose gebracht für "ich gehöre hier gar nicht hin"

In dieser Ebene geht es um den Kontakt von Körper, Seele und Geist und stellt das Suchende dar. Nach Auffassung der Homöopathie können z.B. Krankheiten wie Syphilis über mehrere Generationen in einer Familie "weitervererbt" werden, in dem zwar keine richtige Infektionskrankheit mehr auftritt, aber ihre Symptome.

Die vierte Ebene:

In der vierten Ebene stehen wir dem Wesen der Dinge direkt gegenüber. Man kann die Ebene als das Wissende oder die Weisheit bezeichnen:

16) Arsenicum album (Weißarsenik) steht für Chiron

17) Zincum metallicum (Zink) steht für Uranus

18) Lac lupi (Wolfsmilch) steht für den Raumaspekt Gaias)

19) Petroleum crudum (Erdöl/Rohöl) steht für den Zeitaspekt Gaias

20) Sequoia gigantea (Mammutbaum) steht für Verbindung von Gaia mit dem Geist

21) Iridium (Platinmetalle) steht für Neptun

22) Bismutum metallicum (Wismut) steht für Pluto

Durchläuft man nun bewusst die Kräfte der Erdmittel bzw. die der Metalle, indem man diese entweder selbst bis zur C4 verreibt und zur C 1300 (4) weiter potenziert, oder diese Arzneimittel in der angegebenen Reihenfolge einnimmt und sich gleichzeitig mit den dazugehörigen C4-Texten auseinander setzt, so hat die Seele nochmals die Gelegenheit diese Basisbereiche des menschlichen Körpers zu durchlaufen bzw. zu durchleben.  

Durch diesen Vorgang werden all diese Arzneimittelkräfte bewusst in uns erlebt, die vier Daseinsebenen (C1, C2, C3, C4) werden dabei überprüft, zerlegt, neu formiert und optimal aufeinander abgestimmt, wobei etwaige festgestellte Defizite korrigiert bzw. ausgeglichen werden. Damit wird die Basis des menschlichen C4-Körpers stabilisiert, sodass sich die Seele in der Folge wie vorgesehen im Einklang mit dem C4-Körper bewusstseinserweiternd höher entwickeln kann.  

Das ist der große Weg, den wir für unsere Seele selber antreten können, bei dem sie schließlich an die Ursache der Welt, in der sie nun enthalten ist, gelangen kann.


 

Termine:

 

Verreibung von Blei (Plumbum)

Samstag, 5.6. und Sonntag 6.6.2010


 

Verreibung von Zinn (Stannum)

Samstag, 11.8. und Sonntag, 12.9.2010


 

Verreibung von Eisen (Ferrum)

Samstag, 13.11. und Sonntag, 14.11.2010


 

Kursgebühr: €  50,-

Falls für andere Themen Interesse besteht, bitte melden.

 

Feuer

 

Erlebnisse aus der Rosenverreibung  (Hecken-, Hagebutten- oder Hundsrose)

C1:

Gefühl sich zu einer Kugel zu formen, zusammenrollen - dann allmähliche Aufrichtung   Schwerelosigkeit - leichte Benommenheit im Kopf – Müdigkeit – Schwindel - trotz der Müdigkeit mache ich weiter - Schmerzen im Arm bis Handgelenk und Nacken, aber ich mache trotzdem weiter - ich nehme außen herum fast nichts mehr wahr – Kälte – Gänsehaut – wann hört diese Müdigkeit auf? - muss ständig gähnen - festes Teilchen (Samenkorn?) lässt sich nicht verreiben - Völlegefühl im Bauch -  ich biege mich nach vorne, kann nicht gerade sitzen - wie die Äste, die sich unter der Last der Blüten und der Früchte biegen - Rückenschmerzen, Müdigkeit - eine Last, die auf den Schultern ruht – die Müdigkeit ist der Schlaf des Dornröschens - festes Teilchen hat sich plötzlich in nichts aufgelöst

C2:

Der Tanz des Lebens - mit Leichtigkeit durchs Leben tanzen, so stellen sich die Wesen der Rose dar - schwerelos tanzen - glücklich sein, um des Glückes willen -  Aktivität - Leichtigkeit schafft Freiheit - Gegensatz zu der Müdigkeit, die einsperrt - Gegensatz zwischen Dorne und Blüte als Symbol - Dornen halten fest, der Duft der Blüten steht für die Leichtigkeit - du kannst nur über die Dornen zu uns (uns pflücken, bedeutet die Dornen zu spüren) -  die Dornen sind das männliche Prinzip, die Beständigkeit. Sie sind noch da, wenn die Blüten schon lange vergangen sind und auch im Winter oder wenn der Stängel ganz braun und abgestorben ist. Sie sind unser Schutz, sonst könnte ja jeder an die Blüten und wir würden keine Früchte tragen können. So wie bei Mann und Frau jeder seine Aufgabe hat.

C3:

Der Duft steht für die Mentalebene, für das Element Luft - der Duft lockt an. Er steht für die Sexualität. Für die Verbindung von männlich/weiblich - die Frucht = Element Erde = Kern, der sich am Anfang nicht zerreiben ließ - die Blüte = Element Wasser - der Duft = Element Luft - du kannst dich beugen lassen, durch die Last, wie wir, durch Blüte und Früchte. Aber der  Stängel bricht nicht, weil er innen hohl ist -  werde innen leer und du erhälst Stabilität - denke an den Duft der Rose! - Frustration, holpriges Verreiben, Hemmnisse, die ich mir durch meine eigenen Gedanken  schaffe – Ungeduld - leichter Schwindel - Schwierigkeiten mit dem Leerwerden = Schwierigkeiten mit der Mentalebene - der Duft der Rose hilft dabei - Märchen Dornröschen  - wie hat es der Prinz geschafft durch die Hecke zu kommen? - Der Zeitpunkt ist wichtig!

C4:

Schwindel, Drehen, Fallen - dann mitgehen: drehen des Universums - Tanz des Lebens – Drehtanz der Sufis – Symbol der Spirale -  zur Kugel werden, wie am Anfang - Anfang und Ende sind eins -  Benommenheit, Zentriertheit - Geburt und Tod sind dasselbe - der Kreis schließt sich – Benommenheit - Bild vom Friedhof - körperliche Beschwerden tauchen wieder auf - schlechte Haltung, kann nicht mehr gerade sitzen –  Alter - Weite des Universums – Auflösung - leer werden - wir sehen uns wieder (sie winken mir zu, ein Abschiedsgruß der Rosen)  C1 – C4 = Sinnbild für den Jahreslauf 

                                                                                                                    C1 = Geburt und Kindheit

                                                                                                                    C2 = Jugend und Pubertät

                                                                                                                    C3 = Vater/Mutterschaft

                                                                                                                    C4 = Weisheit/Alter/ Tod

 

 

Die Rose als Symbol für Tod und Wiedergeburt, für Werden und Vergehen

 

 

Erstaunlich war für mich die Übereinstimmung der Rune Dorn aus dem Buch Runenmagie von Spiesberger 1968 und der sprachlichen Wurzel der Namen Rose und Dorn von Wadler.

 

Die Rune Dorn oder auch Thorn aus dem Buch Runenmagie von Spiesberger:

Die Rune der Gegenpole: Leben und Tod (siehe unten:  Rune Tyr)

Die Rune der ewigen Wiederkehr

(Leben – Tod – Neuerstehen)

Die „Thor-, die Dreh-, Werde- und Wendekraft im All“

Macht über das Leben (Zeugung)

Der Lebensdorn (= Phallus, das Sinnbild des Willens zum Leben durch die Zeugungsbereitschaft) und der Todesdorn (der zur Wiedergeburt führt)

Der männliche Zauberdorn (Weckdorn), der die vom Todesdorn in Schlaf versenkten Jungfrauen Brünhilde und Dornröschen erweckt.

Der Schlafdorn der Edda (Hege-Dorn)

 

Gegenpol:  Rune Tyr

Tyr, Kreuz, Tree, Baum, das windkalte Holz, an dem Hangatyr, der hängende Gott sich selbst opfert, der Auferstehung gewiß (aus der Edda)

Rune der Bejahung, des Anfangs, der Entstehung des ewigen Wechsels

Rune der Wiedergeburt, vor allem des Neugeborenwerdens im Geiste, der Sieg des Lebens über den Tod

Die Erweckungs-Rune

Auferstehung durch Selbstopferung

Auf irdischem Plane gilt sie als Zeugungsrune, als Rune des männlichen Prinzips und der Tat

(die Tat der Zeugung und Vollstreckung)

Als Zeugungssymbol ist sie der Hammer Thors

Tyr hat Beziehung zu Fruchtbarkeit, Werden, Wachsen, Gedeihen, Drehen (Tri = Drehen)

Symbolisiert die Wirbelkraft, die alle spiralige Entwicklung bedingt.

Tyr ist die Rune der Tarnung, des Verbergens und Verhüllens

Symbolisiert als Thors Hammer, Thyrs Phallus, die göttliche Gestaltungskraft und den Gestaltungswillen im Menschen

Verkörpert Gott, den Herrn über Leben und Tod.

 

Namensherkunft  Rose aus „Der Turm von Babel – Urgemeinschaft der Sprachen“, Wadler

RHOD-on                   griech. (Rose)                        - rückwärts gelesen ergibt es Dorn (ohne Endung –on)

UARD-a                     hebräisch (Rose)                    - hier wurde das O zu UA 

WARD                       arabisch                                  - hier wurde das UA zu W

WERED                     hebräisch Blüte oder Rose     = werden = blühen, knospen

 

Wadler schreibt weiter: Kein schöneres Bild konnte der Sprachgeist der Germanen wählen, um das Werden auszumahlen, als das Laut- und Sinnbild der Rose

 

Wairth-an        gotisch

Weordh-an     angelsächsisch  = drehen und wenden = werden

Verdha           altnordisch

V-r-t               altindisch (rollen)

Vert-o            lateinisch (wenden) (Vertigo = Schwindel)

Vrat-iti            slawisch  (drehen)

W-R-t             russisch = Türe, Pforte und wiederkehren(auch im deutschen Wort Pforte sind die Buchstaben f-r-t)

re-VERT-i      lateinisch wiederkehren

 

Name der zwei germanischen Nornen:

Urd = Vergangenheit             (erinnert an hebräisch UARD-a für Rose)

Verdandi = Gegenwart          ( in beiden Wörtern steckt das Wort werden)

 

Auch unser Wort WURZ-el ist verwandt mit werden (Leben Bergendes, sprießen, keimen)

 

Wadler schreibt: Als tiefster, machtvollster Ausdruck dieses Urstammes, weitester Inbegriff ewigen Lebens, ewigen Seins, krönt ein anderer deutscher Name diese Reihe, die geistige Rose = das WORT

 

Zusammenfassend lässt sich für die Verreibung der Rose feststellen, dass die Erlebnisse (z.B. die Aufrichtung, Schwindel, Drehen, Bild der Spirale und schließlich Alter, Tod und der Abschiedsgruß – wir sehen uns wieder) die Entdeckungen des Sprachforschers Wadler und das Wissen des Runenkundigen Spiesberger erstaunlich genau bestätigen. Die Verreibung ist deshalb eine wunderschöne Methode mit der nicht greifbaren oder sichtbaren Ebene von Pflanzen, Tieren und sonstigen Substanzen in Kontakt zu kommen, um die Botschaften zu erfahren, die der Schöpfer in sie für uns hineingelegt hat.

 

 

Literatur:

Karl Spiesberger: Runenmagie, Verlag Richard Schikowski, Berlin 1968

Arnold Wadler: Der Turm von Babel, Fourier-Verlag, Wiesbaden 1988