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Cranial-Osteopathie nach Paul St. John

 

Die Schädelknochen sind nicht, wie die Medizin bisher behauptet hat, fest miteinander verbunden, sondern gegeneinander verschiebbar. Durch Schleudertraumen bei Unfällen oder durch eine schwere Geburt können sich die Schädelknochen aus ihrer natürlichen Lage bewegen.

 

Die Folgen davon können erheblich sein:

-         bei der Geburt: Fehlstellung der Schädelbasis und Entwicklung einer Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose)

-         bei Unfällen: Abklemmung der Gesichtsnerven, da die dünnen Kanälchen nun verschoben sind – Schmerzen, Fehlfunktionen von Speicheldrüsen, Hautalterung, Schmerzen im Kiefergelenk, Sehstörungen, Schwindel usw.

 

Paul St. John erlebte im Vietnamkrieg wie Vietnamesinen nach der Geburt die Schädelknochen der Babys gerade richteten. Er tat das damals als komische Sitte ab, bis ihm Studenten berichteten, dass Kolumbianerinen das selbe taten. Schließlich bekam er eine Patientin in die Praxis, die auffällig große Ohrringe trug. Es fiel ihm auf, dass im Stehen die Ohrringe ungleich hoch hingen. Als die Patientin lag, waren aber beide Ohrringe in gleicher Höhe. Dies ließ nur eine Schlussfolgerung zu, nämlich, dass sich die Schädelknochen vom Stehen zum Liegen erheblich verschoben. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er die Cranial-Osteopathie.